Alles über deinen Menstruationszyklus: die Follikelphase

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Hier kommt ein neuer Artikel, der dir dabei hilft, etwas besser zu verstehen, was genau während deines Menstruationszyklus‘ in deinem Körper passiert. Heute erfährst du alles Wissenswerte über die Follikelphase.

Die Follikelphase – was ist das genau?

Damit du diesen Artikel besser verstehst, müssen wir zunächst einige Begriffe klären. Du solltest wissen, dass dein Monatszyklus aus drei Phasen besteht:

  • der Follikelphase
  • dem Eisprung (der Freisetzung der Eizelle)
  • der Lutealphase (mit der Bildung des Gelbkörpers).

Die Follikelphase entspricht der ersten Phase deines Zyklus‘. Sie beginnt am ersten Tag deiner Periode und endet mit dem Eisprung. Diese Phase entspricht der Reifung des Eierstockfollikels (auch Follikelreifung oder Follikulogenese genannt). In dieser Zeit spielen vor allem zwei Hormone eine wesentliche Rolle: das LH (luteinisierendes Hormon) und das FSH (Follikelstimulierndes Hormon).

Jedes kleine Mädchen ist bei seiner Geburt mit einem Bestand von mehreren hunderttausend Primordialfollikeln ausgestattet. Jeder von ihnen enthält eine Eizelle, also eine weibliche Fortpflanzungszelle. Mit anderen Worten: Eine Frau wird in ihrem Leben keine Eizellen produzieren, weil diese bereits vorhanden sind. In der Praxis treten sie ab dem fünften Schwangerschaftsmonat auf. Von einer Million zum Zeitpunkt der Geburt nehmen sie allmählich ab und erreichen 300.000 in der Pubertät. Ab dem Einsetzen der Periode wird jeden Monat eine Eizelle aus einem der beiden Eierstöcke freigesetzt. Man schätzt, dass etwa 400 Eizellen das Eisprungstadium erreichen.

Was passiert während der Reifungsphase der Eizelle?

Die Follikelphase umfasst nicht nur das Wachstum der Eizelle. Auch andere Veränderungen finden während dieser Phase in deinem Körper statt.

Das Wachstum der Follikel und dann der Eizelle

Während der Follikelphase wird eine bestimmte Anzahl von Primordialfollikeln aktiviert und diese beginnen einen Reifungsprozess. Es lassen sich zwei spezifische Stadien unterscheiden:

  • Die anfängliche Rekrutierung von Follikeln: Jeden Monat entwickeln sich etwa zehn Primordialfollikel, deren Durchmesser kaum 25 Tausendstel Millimeter beträgt. Sie entwickeln sich zu sekundären und schließlich zu tertiären Follikeln, auch antrale und kavitäre Follikel genannt.
  • Das Wachstum der antralen Follikel zu präovulatorischen Follikeln: Nur einer dieser antralen Follikel wird sich von den anderen lösen und weiterreifen, die anderen werden eliminiert. Der dominante Follikel, auch De Graaf-Follikel genannt, erreicht dann das präovulatorische Follikelstadium, wo er ca. 2 cm misst. Es ist dieser Follikel, der, wenn er gereift ist, zum Zeitpunkt des Eisprungs eine Eizelle freisetzt. Dieser Schritt wird von dem durch die Hypophyse abgesonderte FSH gesteuert.

Die Entwicklung der Gebärmutter in dieser Phase

Während dieser Zeit arbeitet auch deine Gebärmutter. Am ersten Tag deines Monatszyklus hast du deine Periode. Die alte Gebärmutterschleimhaut wird ausgeschieden, nachdem keine Befruchtung stattgefunden hat. So konnte die im vorherigen Zyklus ausgestoßene Eizelle nicht befruchtet und eingenistet werden. Nach der Menstruation sondern deine Eierstöcke Östrogen ab, das eine neuerliche Verdickung der Gebärmutterschleimhaut einleitet, um einer möglichen Schwangerschaft Rechnung zu tragen.

Die Entwicklung des Gebärmutterhalses und des Zervixschleims

Zu Beginn deines Monatszyklus‘ und damit auch zu Beginn der Follikelphase ist dein Zervixschleim dickflüssig und undurchsichtig, er fließt nicht. Daher besteht kaum eine Chance, zu diesem Zeitpunkt schwanger zu werden. Dann, einige Tage vor dem Eisprung, verändert der Zervixschleim sein Aussehen . Er wird durchsichtiger und flüssiger, um den Durchgang der Spermien zu erleichtern.

Gleichermaßen kannst du – wenn du darauf achtest – Veränderungen an deinem Gebärmutterhals bemerken. Während der Menstruation ist der Gebärmutterhals niedrig, hart und leicht geöffnet, damit das Blut durchfließen kann. Dann schließt er sich in den folgenden Tagen. Manchmal kann er zur Seite gekippt werden. Wenn sich der Eisprung nähert oder am Ende der Follikelphase ist er weich, hoch, offen und feucht.

Warum ist der Östrodiolspiegel am Ende der Follikelphase hoch?

Obwohl man allgemein von einer Östrogensekretion durch die Eierstöcke spricht, gibt es in Wirklichkeit drei Steroidhormone: Östriol, Östron und Östrodiol. Der Östrodiolspiegel ist am Ende der Follikelphase hoch (er erreicht seinen Höhepunkt unmittelbar vor dem Eisprung), dann fällt er ab, um während der Lutealphase wieder leicht anzusteigen.

Diese Produktion hängt besonders vom FSH ab, dem Follikelstimulierenden Hormon. Das FSH regt die Östrogenproduktion in den Eierstöcken an. Es kann aus mehreren Gründen interessant sein, den Östrodiolspiegel zu messen. Das ist besonders bei einem Verdacht auf eine Ovarialinsuffizienz angezeigt, bei Hypophysenhormonproblemen (diese zeigen sich durch eine zu geringe Produktion von FSH oder LH, wobei letzteres besonders die Ausschüttung von Progesteron während der Lutealphase beeinflusst) oder zur Etablierung einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.

Ein sehr hoher Östrodiolspiegel kann auch auf eine Schwangerschaft, einen Eisprung, auf hormonelle Verhütungsmittel oder eine Hormonersatztherapie, eine vorzeitige Pubertät oder auf einen sezernierenden Eierstocktumor zurückzuführen sein.

Wie lange dauert die Follikelphase?

Für einen „normalen“ Menstruationszyklus von 28 Tagen ergibt sich:

  • Eine Dauer der Follikelphase von 14 Tagen
  • Ein Tag für den Eisprung
  • Eine Dauer von 14 Tagen für die Lutealphase.

Je nachdem, ob dein Menstruationszyklus länger oder kürzer dauert , kann die Dauer der Follikelphase variieren. Es gibt eine verlässliche und ganz einfache Methode, um die Dauer deiner Follikelphase zu bestimmen: Zieh einfach 14 Tage vom Datum deiner Periode ab. Diese Dauer entspricht der der Lutealphase, die sich nie ändert. Bei einem unregelmäßigen Zyklus verhält sich die Sache ein bisschen anders:

  • Für einen kurzen Zyklus mit einer Dauer von weniger als 28 Tagen: Die Dauer der Follikelphase ist kürzer. Für einen 26 Tage dauernden Zyklus musst du 14 Tage abziehen und erhältst so eine Follikelphase, die 12 Tage dauert.
  • Für einen Zyklus mit einer Dauer von mehr als 28 Tagen: Deine Follikelphase ist lang, sie dauert mehr als 14 Tage. Wenn dein Zyklus insgesamt beispielsweise 34 Tage dauert, dauert deine Follikelphase 20 Tage.

Was kann ich bei einer kurzen Follikelphase tun?

Die Follikelphase gilt als kurz, wenn sie weniger als zehn Tage dauert. Dies kann schädlich sein, weil die freigesetzte Eizelle sehr oft nicht ausreichend ausgereift ist oder Chromosomen-Anomalien aufweist. Mit anderen Worten: Eine Schwangerschaft kann für die Gesundheit der Mutter oder des Kindes unmöglich oder zumindest sehr riskant sein.

Wenn dein Menstruationszyklus (und damit auch deine Follikelphase) zu kurz ist, wird dir dein Gynäkologe eine entsprechende Behandlung verschreiben. Normalerweise besteht diese aus einer Stimulation der Eierstöcke, um das Wachstum eines oder mehrerer Follikel zu fördern.

Was kann ich bei einer langen Follikelphase tun?

Auch wenn dieser Fall meist ohne Auswirkungen auf die Chancen einer Schwangerschaft bleibt, so bleibt doch die Tatsache, dass ein langer Zyklus automatisch zu weniger Eisprüngen im Jahr und damit zu weniger fruchtbaren Perioden führt. Es kann daher in diesem Fall länger dauern, bis eine Schwangerschaft entsteht.

Beachte jedoch, dass eine sehr lange Follikelphase (die mehr als 25 Tage dauert), ein Anzeichen für ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) oder eine Ovarialdystrophie sein kann. Auch andere Faktoren können eine sehr lange Follikelphase verursachen. Dazu gehören Stress, Jetlag oder eine intensive körperliche Aktivität.

Wenn deine Follikelphase lang ist und du Schwierigkeiten damit hast, schwanger zu werden, ist es auch in diesem Fall wichtig, mit einem Spezialisten zu sprechen.

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